Basische Schonkost
Basenfasten
Basenfasten ist eine milde Form des Fastens, bei der ausschließlich basenbildende Lebensmittel wie Gemüse, Kräuter, Salate, wenig Obst, Nüsse und hochwertige Fette gegessen werden, während säurebildende Produkte wie Fleisch, Zucker, Alkohol, Kaffee und weiße Mehle weggelassen werden.
Ziel ist es, den Körper zu entlasten und sein natürliches Gleichgewicht wiederherzustellen, ohne komplett auf feste Nahrung zu verzichten.
Eine sogenannte Übersäuerung entsteht vor allem durch unseren modernen Lebensstil. Wir konsumieren stark verarbeitete Lebensmittel, haben einen hohen Zuckerkonsum , essen viel zu viele tierische Produkte, haben viel Stress, Schlafmangel und meist Bewegungsarmut, die die Bildung von Säuren im Stoffwechsel fördern.
Gleichzeitig fehlen oft basische Gegenspieler wie Mineralstoffe aus frischen Pflanzen, die diese Säuren neutralisieren könnten.
Geriet dieses Gleichgewicht langfristig aus der Balance, versucht der Körper die überschüssigen Säuren zu puffern. Unter anderem über Mineralstoffdepots wie Knochen, Zähne und Gewebe. Das kann dazu führen, dass wichtige Mineralien wie Magnesium oder Calcium vermehrt verbraucht werden.
Auf Zellebene kann ein dauerhaft saures Milieu die Funktionen von Enzymen, die Energieproduktion und die Regeneration beeinträchtigen.
Typische Symptome einer latenten Übersäuerung können chronische Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Verdauungsprobleme, Hautunreinheiten, Muskel- und Gelenkschmerzen, erhöhte Infektanfälligkeit oder auch ein allgemeines „Schweregefühl“ im Körper sein.
Viele Menschen berichten außerdem von Konzentrationsproblemen, dem sogenannten brain fog- oder aber auch über einen verlangsamten Stoffwechsel.
Genau hier setzt das Basenfasten an. Durch die gezielte Auswahl basenbildender Lebensmittel wird der Organismus entlastet, die Mineralstoffspeicher können sich regenerieren und Stoffwechselprozesse laufen wieder effizienter ab.
Gleichzeitig unterstützt die hohe Nährstoffdichte aus Gemüse und Kräutern die Zellfunktion und fördert natürliche Entgiftungsprozesse.
Das Besondere am Basenfasten ist, dass es alltagstauglich ist und keine radikale Nulldiät erfordert.
Der Körper wird sanft reguliert, statt in einen Mangelzustand zu geraten. Unsere Gäste erleben meist bereits nach zwei Tagen mehr Energie, ein leichteres Körpergefühl und eine deutlich verbesserte Verdauung.
Damit ist Basenfasten nicht nur eine kurzzeitige Entlastungskur, sondern kann auch als Einstieg in eine dauerhaft ausgewogene, pflanzenbetonte Ernährungsweise dienen.
Tagesbeispiele der Verpflegung:
Frühstück: Basenmüsli aus Karotten, Äpfeln, Mandeln, Blaubeeren und Saaten
Mittag: Rote Bete Carpaccio mit Wildkräutersalat und Nuss-Orangendressing + Karottenspaghetti mit Wurzelbolognese und Mandelparmesan
Abend: Schaumsuppe vom Babyspinat mit Saaten & Öl
Frühstück: Smoothie aus Avocado, Staudensellerie, Banane, Spinat, Ingwer und Limette mit hausgebackenen Kautrainern
Mittag: Schaumsüppchen von jungen Erbsen und Minze + buntes Ofengemüse mit Kräuterdip (Gemüsebasis)
Abend: Petersiliensuppe auf Petersilienwurzelbasis mit Saaten & Öl
Frühstück: Dreierlei hausgemachte Gemüseaufstriche mit verschiedenen Kautrainern und einem Glas frisch angesetzter Goldmilch
Mittag: Anti Pasti mit Kräuterquark + Gemüsepflanzerl mit Sellerie-Zitronenpüree
Abend: Süßkartoffelsuppe mit Saaten & Öl




